Wissen rund um Uhren und Schmuck

Goldmedallie unter der Lupe

Perlen

Perlen sind neben dem Solitaire (besonders schöner und großer, einzeln gefasster Brillant) der wohl zeitloseste Schmuck und nach wie vor existiert keine Maschine die schönere Perlen herstellt als eine Perlmuschel.

Durch die Massenzucht sind Sie jedoch als Zuchtperlen wesentlich erschwinglicher geworden und werden gegenwärtig von allen Altersschichen sehr gerne getragen. Schließlich konnte sich Perlschmuck früher nur leisten wer genug Geld verdiente oder schon lange genug dafür gespart hatte.

Wussten Sie dass Perlen durch eine Abwehrreaktion der Perlmuschel entstehen? Perlen werden von der Perlmuschel zur Selbstverteidigung gegen einen zufällig in die Muschel eingedrungenen Fremdkörper gebildet. Die Muschel überzieht den Eindringling mit sich erhärtenden Perlmuttschichten und lässt so die Perle entstehen.

Bei Zuchtperlen wird der Fremdkörper (meist ein Permuttkern) von Menschenhand in das Gewebe der Muschel eingesetzt. Etwa drei bis vier Jahre nach der Kerneinsetzung kann die Zuchtperle geerntet werden. Die Hauptlieferanten für Zuchtperlen sind Japan und China. Staatlich gelenkte Kommisionen sorgen dafür dass nur einwandfreie Perlen auf den Markt kommen. Man schätzt, dass heute unter 1000 Perlen im Handel 990 Zuchtperlen sind.

Der Wert einer Perle wird bestimmt von Größe, Form, Farbe, Lüster (Schimmer/Glanz) und dem Grad Ihrer Reinheit. Natürlich sind echte, natürlich gewachsene Perlen teurer als Zuchtperlen, doch geht auch bei Zuchtperlen, wenn Sie besonders groß sind, der Preis in die Hunderte. Besonders dann wenn ein zweites Exemplar dazu vorhanden ist.

 

Der Diamant / Brilliant

Der Diamant gilt als universelles Symbol ewiger Liebe. So wie der Diamant der wertvollste Kristall auf der Erde ist, so ist die Liebe für den Menschen das höchste und schönste aller Gefühle.

Einen Diamanten zu schleifen ist eine Kunst: Nur dann, wenn alle Facetten im richtigen Verhältnis zu einander stehen, nur dann, wenn jede Proportion stimmt, kann der Stein seine volle Schönheit entfalten. Denn nur dann wird das einfallende Licht in den Facetten, die wie Spiegel wirken, so gebrochen und reflektiert, dass der Diamant sein typisches Feuer entfachen kann und Lichtreflexe zu laufen scheinen. Je besser der Schliff ausgeführt wird, desto besser wirft der Diamant das einfallende Licht zurück. So kann ein perfekt bearbeiteter Stein selbst bei schwachem Kerzenlicht lebendig funkeln.

Der bekannteste und populärst Schliff ist der Brillantschliff. Von allen bekannten Schliffen bietet er die beste Brillanz. Die Vorgaben erfordern es, 57 Facetten in jeweiliger Größe und Winkelstellung exakt anzulegen, um die optimale Brillanzwirkung zu erzielen. Bei Nichtbeachtung der Maßvorgaben wird das Reflexionsvermögen geringer und die Brillanzwirkung schwächer.

Das Gewicht von Diamanten wird in Karat gemessen. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm. Die Einheit Karat stammt noch aus der Antike, als man davon ausging dass alle Kerne des Johannisbrotbaumes exakt das gleiche Gewicht haben und ein Kern einem Karat entsprach. Studien haben inzwischen diesen Irrtum wiederlegt, die Einheit jedoch ist geblieben.

Der größte bislang gefundene Diamant hatte übrigens im Rohzustand 3.106,70 Karat. Der Stein wurde in 105 Diamanten geschliffen, von denen die neun Hauptsteine Teil der britischen Kronjuwelen wurden. Der größte geschliffene Diamant gehört übrigens dem König von Thailand und hat sagenhafte 545,67 Karat.

Sollten Sie weitere Fragen haben zum Thema Brillant stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Gerne beraten wir Sie persönlich zu weiteren Details, wie Farbgebung und Einschlisse und der damit verbundenen Graduierung der Steine. Wir arbeiten nur mit rennomierten Herstellern die ausschließlich mit konfliktfreien und zertifizierten Diamanten arbeiten.

"Konfliktdiamanten" sind Diamanten die illegal gehandelt werden um Bürgerkriege zu finanzieren. Seit 2001 macht ein internationales Zertifizierungsverfahren den Weg vom Ursprung bis zum Verkauf nachvollziehbar. Seitdem sind 99,8 Prozent des Weltweiten Rohdiamantenaufkommens in seinen Lieferwegen erfasst.

Juwelier Dragon untersützt diese Maßnahme in vollem Umfang und bezieht ausschließlich von Händlern die mit zertifizierten Diamanten arbeiten.

Gold

Circa 2.500 Tonnen Gold werden jährlich gefördert. Zur Veranschaulichung: Dies entspräche einem Würfel mit einer Kantenlänge von nur fünf Metern. Dadurch dass die Goldvorkommen immer seltener werden und das Metall von Anlegern in unsicheren Zeiten gerne als Rettungshafen für Ihre Währung benutzt wird, ist Gold als Rohmaterial für Uhren und Schmuck teuerer als zum Beispiel Silber oder Edelstahl. Der Goldpreis hat sich seit dem Jahr 2000 übrigens mehr als vervierfacht!

Trotzdem ist Gold nach wie vor ein beliebtes Ausgangsmaterial für die Schmuckindustrie und Goldschmiede. Gold lässt sich wunderbar verarbeiten, oxidiert nicht und ist je nach Legierung fast zeitlich unbegrenzt haltbar. Gold ist beliebt, auch weil Käufer von Goldschmuck Ihr Geld nicht einfach nur dafür ausgeben, sondern es investieren. Goldschmuck wird geschenkt zu besonderen Anlässen und Begegnungen. Besondere Schmuckstücke werden weiter vererbt und sind für die Hinterbliebenen oft eine schöne Erinnerung die nie verblassst.

Hochwertige Brillanten werden in Gold gefasst um Ihre Unvergänglichkeit zu unterstreichen.

Und sollte etwas kaputt gehen, lässt sich Goldschmuck so gut reparieren, das der Defekt nach kurzer Zeit schon wieder vergessen ist. Eine notwendige Ringgrößenänderung kann bei einem Goldring auch nach Jahrzehnten problemlos durchgeführt werden.

Der größte Vorteil von Goldschmuck ist so unscheinbar dass Sie Ihn gar nicht bemerken werden. Goldschmuck läuft nicht an. Auch wenn Sie Ihn ein Jahr nicht getragen haben, muss er nicht erst gereinigt werden bevor Sie ihn anlegen können. Diese Eigenschaft ist für 333/- legierten Goldschmuck nur bedingt gültig, da hier der Goldanteil sehr gering ist (333 Teile von 1000) um diesen Anlaufschutz ohne eine Vergoldung dauerhaft zu gewährleisten. 333/- legierter Goldschmuck wird im laufe der Jahre etwas dunkler und stumpf, nachdem sich die Übervergoldung abgenützt hat. 333er Goldschmuck ist auch brüchiger als höher legierter Schmuck.

 

Weitere Inhalte folgen. Vielen Dank für Ihr Interesse.